28
Apr
2008

Am Cafe

kaffee

Begegnung und Austausch.
An Tischen und Gesprächen säen sich mitgenommene Zeiten:
Mensch und Mensch halten inne und stimmen in Fragen und Antworten, in Rede und Gegenrede.
Es wächst etwas Aufgehobenes.
Wirbelten auch bleiche Lüfte, sprechen sie an Lebensgeschichten und durchschimmernden Plänen.
Flüstern an offenen Ausgängen. Irgendwo verschwindet ein Kater in den Seitengassen. Gebeugte Schatten staken an ihnen vorüber und Redeweisen der Stadt.
Sie schweigen am gesüßten Teeglas und Tabak, der in Ringen steigt:
Über erste Themen und beinahe bleiche Berechnungen, bis er, vom Tag durchstochen, weiter an Fenstern und Stühlen des Cafes vorüberzieht - an dessen Geschichten, wartenden und unerzählten.
Und das Cafe wieder zur Stätte wird der zusammenhängenden und aufgelösten Entfernungen.

© Ciwan
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