Nicht wissen wollen ist nicht gleichbedeutend mit unwissend sein, es ist bei weitem schlimmer.
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Immer brauchen wir auch Mut in dem was wir tun.
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Aufgaben müssen Teil des Menschen und seines Alltages werden, dann verlieren sie mit dem Üben ihre Vorsilbe und bleiben nur das wesensverwandte Geben.
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Ein bewußt erlebter und begangener Tag ist bereits Segen und Zufriedenheit.
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In der Ausdauer spiegelt sich alle Schlichtheit und Möglichkeit.
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Nante -
Dez 18, 09:08
dreimalige Bejahung, CIWAN
denn die Ausdauer überwindet Hindernisse,
erlaubt, nach Irtümern Neuanfänge,
d a u e r t und ist nicht flüchtig....
freundlich
Nante
Wir stellen uns dir,
Leben.
Kein Schlag der Menschen
kein Sturz zur Nüchternheit kann uns unser
Tiefstes aus unserem Hier und Gestern und Morgen
stehlen,
nicht im Norden oder an den Flüssen oder Städten.
Wir sind damit.
Wir sind damit in dir Leben.
Und bis zuletzt werden wir dir
an zerrissenen Wänden
gehöhlten Herzen
entgegen treten und damit von dir
ureigenst zeugen.
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Wertvoll ist auch, was der Mensch nicht als erachtenswert einstuft.
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Unsere Träume erscheinen manchmal als etwas Sinnloses, und doch: Sobald sie genügend Vertrauen erhalten haben, werden sie sichtbar und manchmal greifbarer als das Gebäude der Stadt oder die Stufen hinab zur Nüchternheit.
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Sherazade - Okt 27, 09:29
Ja stimmt.Wenn man wirklich an sie glaubt..
Mir gefallen deine Texte.Danke Ciwan für diesen Block.
Eine halbe Stunde kann mehr als ein ganzer Tag sein.
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Die Wachsamkeit ist der Bogen. Der Pfeil die Erkenntnis.
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darkmoon (anonym) - Jul 29, 12:50
Einer der schönsten Zeilen...
Danke Ciwan für so ein schönen Blog...
Wir suchen die Aufgaben, denen der Widerstand zu eigen ist, genauso wie das Weiträumige. In denen wir unser Bewußtsein schärfen für das Entscheidende, und stärken.
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Tausende, Abertausende Worte... Und das ganze Bild des Lebens könnte damit immer noch nicht aufgewogen werden.
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Nante -
Dez 28, 17:07
Worte sind immer mehrdeutig ...
schon deshalb hast Du Recht; vor allem, wenn wir der Illusion erliegen ( WOLLEN), die Welt sei ein Ganzes.
Aber schweigen verzerrt auch das Bild vom Leben, finde ich halt.
Danke für Deine immer anregenden Texte.
Das Motiv dankt dem Willensstarken.
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Verbannt jemand seine Träume, handelt er so, als würfe und reiche er der Wirklichkeit etwas des Bedeutsamsten zum Opfer.
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"Wie weit ist es noch?", fragt nicht der (erste) Schritt der Entschlossenheit.
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darky moon (anonym) - Jul 29, 12:45
Einer meiner Lieblingszeilen ihrer Aphorismen... Einfach herrlich
Das Leben hat es dich in all deinen Begegnungen gelehrt, mit all seinen Anforderungen und Ewigkeiten:
Du bist ein Krieger des Lichtes und gibst, gleich der Schwierigkeiten, nicht auf.
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Wer ich bin?
Für das Ausländeramt bin ich eine Nummer. Wie viele. Von Vielen. Heute bin ich die Ziffer: 3 242 732.
Welche morgen, übermorgen?
Wer ich bin?
Behalt es! Und vergiss es nicht, niemals!
Ein Migrantensohn, der seine Würde, seinen Stolz gegen alle Vorurteile und alles Ablehnende verteidigt und wahrt.
Schaut zur Sonne!
Solange sie ihr Licht über den gleichen Mittag wirft, die Dächer der Anderen auch in ihrem Schatten stehen, poche ich auf mein Recht: auf Gleichbehandlung!
Wer ich bin?
Ich bin der Sohn einer schönen Mutter aus Sivas. Einer Mutter, die sich das Lesen und Schreiben selbst beibrachte. Wie könnte ich nicht stolz darauf sein?
Der Sohn eines arbeitsamen Mannes, der Würde in der schwersten Fabrikarbeit in seinen Schritten behielt, seinen Händen.
Beide opferten sie ihre Heimat. Und hofften, sie würden uns dafür eine bessere Heimat schenken. Wollten einen freien Baum des Lebens pflanzen in fremder Erde.
Wie könnte ich darüber schweigen und mich in Stille neigen?
Merke es dir! Behalt es! Ich bin der Sohn viel Gereister und Gewanderter. Wie könnte ich ihren Glauben, ihre Furchtlosigkeit, ihre Sonne nicht weitertragen?
Wer ich bin?
Ich bin der Enkel großer Lyriker. Behalte es und vergiss es nie!
Sonst wirst du nie etwas über mich und die Vielen anderen erfahren, über deren Schicksale und Geschichten.
Ich schreite in den Spuren Pir Sultan Abdal´s und Nazim Hikmet´s, den Spuren der Menschlichkeit und Unerschrockenheit.
Auch wenn ihr ungeduldig seit oder unfreundlich und abweisend.
Ich bewahre meinen Weg, poche weiterhin auf Würde und Wahrheit. Es ist unser Recht, gegen alle Ziffern: den Menschen an euch zu tragen, den Menschen!
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Selbst wenn du es liest, lebst du es noch nicht.
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Es schlägt in deinem Herzen, bis du es für dich nennst und lebst.
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Zufriedenheit - nicht einmal Glück - blickt bereits aus der Wahrnehmung gegenüber dem, was ist, und nie wieder so sein wird.
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Wenn wir uns fordern, dann illustrieren sich die Fähigkeiten, die in den Menschen geschrieben sind.
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Wenn wir die Sehne des Bogens ergreifen und kraftvoll über seine Wurfarme spannen, werden wir an seinem Widerstand auch lernen uns zu überwinden.
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Jedes Ziel setzt Geduld und Unnachgiebigkeit voraus.
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Der eine reichte in das Licht, der andere in den Schatten - und über allem drehte und bewegte sich die Unveränderbarkeit der Bestimmungen.
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Wahrheit ist Begegnung mit einer unauslöschbaren Gewissheit.
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Selbst wenn jemand schweigsam ist, kann jener Mensch alles sagen, was ihm und ihr wichtig ist.
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SehnsuchtistmeineFarbe
- Dez 23, 19:28
Stimmt,
aber manchmal nur unter größter Anstrengung.
Deine Texte und Aphorismen gefallen mir sehr. Ich lese hier immer wieder gerne. Danke fürs mit-teilen!
Schöne Feiertage und einen schönen Jahreswechsel.
LG
Sehnsuchtistmeinefarbe
Wer das Wesentliche im Leben für sich verstanden hat, selbst wenn er verwundet wird, kehrt nicht zurück. Er setzt seinen Weg fort.
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