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    <title>Ciwan (Lyriker) : Rubrik:Gedichte</title>
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    <description>Lyriker</description>
    <dc:publisher>Ciwan</dc:publisher>
    <dc:creator>Ciwan</dc:creator>
    <dc:date>2009-01-06T19:30:32Z</dc:date>
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    <title>Ciwan</title>
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    <title>Leben</title>
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    <description>Jede Erde bringt dem, der sie achtet, Gewinn hervor und Dauer. &lt;br /&gt;
© Ciwan</description>
    <dc:creator>Ciwan</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Ciwan</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-02T19:24:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ciwan.twoday.net/stories/5399433/">
    <title>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Ciwan/images/gasse.jpg&quot;&gt;&lt;img...</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Ciwan/images/gasse.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;gasse&quot; width=&quot;66&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Ciwan/images/gasse_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Ciwan</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ciwan</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-20T14:03:00Z</dc:date>
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    <title>Auf der Kirmes</title>
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    <description>Ich erinnere mich an einen Tag im späten April und eine Erzählung aus jener Zeit.&lt;br /&gt;
Es war zwischen Nachmittag und Abend und er verbrachte seine Zeit auf der Kirmes. Scheues, noch fahles Sonnenlicht überdachte den Ort. Es war nicht kalt und grau in weiße Wolken wanderten über jene Ebenen und spannten sich über den Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen &lt;i&gt;grün&lt;/i&gt; schimmernden Fluss führte ein Brückenbogen zum hinteren Eingang des Jahrmarktes. Die Stadt lag nur wenige Minuten zu Fuß entfernt. Gleichwohl drangen ihre lärmenden Autokolonnen und Bilder nicht dorthin. &lt;br /&gt;
An dem Ufer des Flusses stuften sich zu den Wagen der Schausteller  Töne in verschiedenen Schattierungen:&lt;br /&gt;
Zunächst ein Streifen aus dunklen Grasschollen sogleich am Rücken des Ufers, Erhebungen verteilten sich an diesen Landstrichen, an der Stirn der Brücke reihten sich Felder und Steinpfade, Strommasten in der größten Ferne, bald irgendwann Wälder und Berge. Unweit stand ein jahrhundertealtes  Mühlenrad, und es blickte dem Fluss nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er fühlte schon ihre Anwesenheit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Tiefen der Felder verfloß schon bald ein satteres, dunkleres Grün, ab und an durchzogen es aufgehendere Töne wie aus einer bedachten Hand, Strohballen streuten sich über diese Formen der Wechselseitigkeit, und noch immer war die Erde feucht und kühl, der Regen des frühen Mittags zeigte sich allerdings nicht und der Himmel hing nicht mehr schwer herab. Gegenüber bewegten sich Gestalten auf den Promenaden.&lt;br /&gt;
An diesen Flächen löste sich der Anfang ihrer Begegnung. Es war einige Tage her, als er sie, dass letzte mal sah. Gedanken hielten sich am Rand der schlichten Raine, sie schwangen sich über das Gesträuch, in dem sich junges Leben verbarg, Feldmaikäfer kletterten in ihnen und vom Ufer her schwebten Libellen; letzte Tropfen schimmerten an den Sträuchern, inmitten der regenfeuchten Ebenen, entlang der braunen Pfade. Es würden erobernde Augenblicke ins Bewußtsein fluten. &lt;br /&gt;
Bald klang in diesen Abstrichen der dumpfe Gesang eines Kleibers über Steine, Schafgarben und Lebensgeschichten. Entlang des geschnittenen Gesträuchs, dass nun trocknete in der mutigeren Sonne. Dahinter versprühten sich Anteile von sandigem Gelb. Bis sich ein Rapsfeld in grellerem Gelb an Raine drängte, in die sich die Farbe dunkler Äste mischte, an Ährenfelder wellte, an alte Kastanienbäume und Minuten. &lt;br /&gt;
Leise und doch stetig kämmten Böen durch die Ebenen und rauschten entlang der Wegesränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ferne irgendwo ein Wald, der sich an den Aufstiegen zu den Bergen hing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich verschwammen die Wolken...&lt;br /&gt;
Diese Welt würde ihre bleibenden Eindrücke hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geruch der Felder und der Erde verbreitete sich und der Duft von trocknendem Heu wehte auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schon zog ihn der Mahlstrom aus ankommenden Bildern, Ungezwungenheiten und hergereisten Wagen in deren Bewußtsein - und seine Erinnerungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Schritte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon befand er sich in der Kirmesrunde und wie in der Mitte seiner Jugend. Nirgends erhob sich eine Mauer, eine kalte Wand. Gleichwohl war es als durchschritt er einen Flur. Einen Gang, der Neugierde und schließlich Wohklang entließ. Ungestorbene Bilder in seiner Zeit hisste. Es war kein Traum oder eine bloße Vorstellung darüber, wie es sein würde, begegnete er ihr, er war in seiner Gegenwart.&lt;br /&gt;
Und schon erblickte er sie auch:&lt;br /&gt;
Es war genauso wie am ersten Tag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem ersten Besuch nannte er sie seinen Stunden, den einfachen und regnerischen. Er wußte, er hatte den Pflichten nachzukommen. Es war nicht viel Platz für etwas anderes, und oft versuchte er dem Einerlei des Alltages nachzufolgen, seiner Arbeiten im Restaurant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie schied nicht aus seinen Sätzen und Gedanken. &lt;br /&gt;
Sie teilte schlichte Wege mit ihm. &lt;br /&gt;
Säte Glück in ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Fragen, ja viele Fragen, wie sie hieß, woher sie kam, wann sie wieder hier her kommen würde. Vielleicht würde er sie nur hier noch sehen.&lt;br /&gt;
Wenn er an sie dachte und sie sah, schien sie ihm in diese manchmal karge, eisige Wirklichkeit gezeichnet wie unter einen Bogen aus reinstem Licht. Als kannte er schon die Bedeutung dieser Begegnung für das Morgige. &lt;br /&gt;
Sie blickte mit fragenden Augen über Besucher und Wanderer, aber sie ließ sich nicht ablenken von dem schlängelnden Strom aus Schaulustigen, der an den vielen, lauten Einlässen anstand, an den Zelten und Schießbuden vorüber schritt, an silbernen Absperrungen, irgendwann entlang der Souvenirsverkäuferinnen watete. Es waren Bilder wie sie jeder kannte, der auf der Nachmittagskirmes schlenderte und etwas seiner ungehängten Jugend einfing. &lt;br /&gt;
Hier fing er sie ein.&lt;br /&gt;
Diese Zeit war nicht verstorben. Sie lebte und lebte ihre eigene Geschichte in diesen Augenblicken.&lt;br /&gt;
Links und rechts verfingen sich einige Besucher in Gesprächen mit den Schaustellern. Angetrunkene schwankten auf den Steinpflastern. Andere betrachteten Vorstellungen oder raunten vor den Neuvorstellungen. Jongleure waren dort und führten ihre Kunststücke vor. Vor der Absperrung eines Riesenrades standen sie und den Karusselen. Wie auf Kreiseln ausgesetzt, sogen sie große Aufmerksamkeiten an sich. Träume hingen an ihnen und zwischen ihnen zitterten manche ernste, bleiche Wirklichkeiten. Es war als waren Sinne alter Tage wiedergekehrt an diesen Stadtrand. Alle lehnten sie an ihrer Bedeutung, ihren Traditionen, Ausgängen, ihren Schatten und Lichtern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen fragte sie über alte und junge Kirmesgänger nach ihm. &lt;br /&gt;
Wie gefangen und verhaftet war er in diesem Mahlstrom, dieser  Stimmung. Sie hatte etwas einer aufgeworfenen Jugendzeit, die mit Wellen der Ehrlichkeit und Abenteuerlichkeit - über einer Art der Ungewissheit - in diese Zeit rauschte. Und der Nähe zu ihr, der Sinteza (Zigeunerin), jenem Mädchen mit den langen, schwarzen Haaren. Sie hatte ein hellbraunes Gesicht und war sehr hübsch. Trotzalledem schien sie etwas für sich zu behalten und uneinnehmbar, von all dem, was um sie herum passierte. &lt;br /&gt;
Es dauerte nicht lange, da eroberte ihr Wesen seine Tage und Nächte. An all diesen hunderten Gesichtern und Geschichten, an den Stadtplätzen, am Bahnhof, an den Flusspromenaden seine Richtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Auch wenn es ihre Familie nicht zulassen würde&quot;, sagte er und schaute nach ihr. &lt;br /&gt;
&quot;Wenn wir nicht hierher gefahren wären. Morgen schon, vielleicht morgen schon werden wir...&quot;, sprach sie.&lt;br /&gt;
&quot;Ich muß mit ihm sprechen.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren Augen war Lebensfreude und ihre Blicke schrieben sich in ihn, selbst wenn er allem anderen Priorität verlieh, oder aus einem künstlichen Versuch verleihen wollte, erschlich ihn der Gedanke an sie, bis er dies annahm.   &lt;br /&gt;
Es waren Gedanken, die sich ihn wie eine besondere Erzählung schrieben, in sein langjähriges Bewußtsein.  &lt;br /&gt;
Wie war ihr Name?, fragte immer wieder eine innere Stimme.&lt;br /&gt;
Würde sie bei der nächsten Kirmeswoche wieder hier sein? &lt;br /&gt;
In dem Wohnwagen ihrer Familie an diesen Ort fahren - zwischen Steinpfade und Fluss? Oder mit den Jahreszeiten und Verpflichtungen anderswo auf Jahrmärkten, in größeren Städten ihre Nachmittage verbringen?&lt;br /&gt;
Er band dieses Gewoge aus stillen Anfängen - wie aus einer reifen Zeit - in die Kirmesrunde; in der sich Lichter entzündeten. Wie jene an Abenden fern der zehrenden Stadt. Und gingen, als wollten sie nur dort sein. Dort, in ihrer Nähe, und der Kirmesrunde, die bald nach anderen Orten aufbrechen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der späten Aprilwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf denen Rappen und Apfelschimmel, ohne dem Blick nach den Vorüberschreitenden grasten. Nur Minuten zu Fuß entfernt von der grau und grauen Stadt. Nahe sandgelber und brauner gefurchter Felder, über denen Winde und Sinne vom fortwährenden Nahen und Verströmen glitten. Derweil neigte sich die Dämmerung über diesen Ort. Späte Lichter stiegen an den Ebenen, stiegen an verbundenen Gedanken, Lüften, Zeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem geöffneten Himmel, an der Kirmes am Fluss, der nun &lt;i&gt;smaragdgrün&lt;/i&gt; glitzerte und weiter, weiter, wie nach einem ewigen Ruf in den Süden wanderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© Ciwan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Nante:&lt;br /&gt;
(..)eine wundersame, bewegende Geschichte mit offenem Ende. Nein - das Ende ist nicht offen - der Icherzähler bleibt am &quot;smaragdgrünen&quot; Fluss ( Hoffnung), der ihn nach &quot;Süden&quot; ( Sehnsuchtsziel) führt (..)&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>Ciwan</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ciwan</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-15T14:55:00Z</dc:date>
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    <title>An der Klage der Schilfrohrflöte (Ney)</title>
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    <description>Nur Klang der Rohrflöte:&lt;br /&gt;
Sie spielt und tönt und zieht&lt;br /&gt;
sich wie von einem alten Leben&lt;br /&gt;
ins Ungeheure, ins Ungeglaubte &lt;br /&gt;
Dann kündet sich der Abend an:&lt;br /&gt;
über Eschen, Tönen, Dächern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie wird leiser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Töne winden sich&lt;br /&gt;
und sie klagt leiser -&lt;br /&gt;
und erstummt dann jäh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwo fällt lange dunkler Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© Ciwan (TL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Ciwan/images/ney.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;ney&quot; width=&quot;66&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Ciwan/images/ney_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2008-12-04T09:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ciwan.twoday.net/stories/5341493/">
    <title>In diesen Tagen</title>
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    <description>Die Straßen unter der Transparenz des Schnees&lt;br /&gt;
Weiß und gefroren die Tannen und Finger &lt;br /&gt;
der Mittelmäßigkiet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmt dringt die Jahreszeit in die Städte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rabenschwärze vor den eisigen Tropfen &lt;br /&gt;
auflösender Mitte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nicht weiter &lt;br /&gt;
Gebunden sind wir an an das Dauernde und Schneeschwere &lt;br /&gt;
dieser Tage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© Ciwan</description>
    <dc:creator>Ciwan</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ciwan</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-03T08:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ciwan.twoday.net/stories/4899464/">
    <title>Am Rand des Himmels</title>
    <link>http://ciwan.twoday.net/stories/4899464/</link>
    <description>Ein Himmel, der uns loslässt,&lt;br /&gt;
den wir auf der Bank an der Platane, &lt;br /&gt;
am Ahornbaum&lt;br /&gt;
nicht brechen, nicht behalten wollen,&lt;br /&gt;
nicht ratlos,&lt;br /&gt;
am Rat der Wiederkehrer in uns richten. &lt;br /&gt;
© Ciwan</description>
    <dc:creator>Ciwan</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
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    <dc:date>2008-11-15T08:58:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ciwan.twoday.net/stories/5039704/">
    <title>Ich gab meine Träume nicht auf und schreite mit ihnen</title>
    <link>http://ciwan.twoday.net/stories/5039704/</link>
    <description>Ich gab meine Träume nicht auf&lt;br /&gt;
auch wenn man mich dafür verfolgte&lt;br /&gt;
Ich glaubte ihnen und ihrer lichternen Stirn&lt;br /&gt;
trotz der Wölfe an der Haut der Mühen&lt;br /&gt;
nahe der Abgründe und Nesselfallen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreite ich mit ihnen&lt;br /&gt;
mit meinen Träumen&lt;br /&gt;
Ich schreite mit ihnen im Heute &lt;br /&gt;
aus dem Bewußtsein ins Morgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hat sie rauben und besiegen können&lt;br /&gt;
Wer von dem blauen Himmel und der Freiheit &lt;br /&gt;
lösen können&lt;br /&gt;
denen sie sich mit dem ersten Wort verschrieben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© Ciwan</description>
    <dc:creator>Ciwan</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
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    <dc:date>2008-11-14T11:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ciwan.twoday.net/stories/5310656/">
    <title>Der Bettler, der mehr war</title>
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    <description>Der Bettler spricht mit dem Weisen&lt;br /&gt;
Sein aufgelöstes Ich &lt;br /&gt;
hält eine Schale den Anwesenheiten hin&lt;br /&gt;
Nicht für sich&lt;br /&gt;
Er ist da und dort&lt;br /&gt;
nur ein Abbild des menschlichen Ideals&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer&lt;br /&gt;
- der Vorüberschwankenden -&lt;br /&gt;
sieht den Lehrer des Lebens im Staub&lt;br /&gt;
und zerfetzten Gewand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und beugt sich &lt;br /&gt;
für das lebende Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© Ciwan</description>
    <dc:creator>Ciwan</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ciwan</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-09T21:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ciwan.twoday.net/stories/5371668/">
    <title>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Ciwan/images/pass.jpg&quot;&gt;&lt;img...</title>
    <link>http://ciwan.twoday.net/stories/5371668/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Ciwan/images/pass.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;69&quot; alt=&quot;pass&quot; width=&quot;100&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Ciwan/images/pass_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Ciwan</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
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    <dc:date>2008-11-07T09:10:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ciwan.twoday.net/stories/5366319/">
    <title>Entscheidungen</title>
    <link>http://ciwan.twoday.net/stories/5366319/</link>
    <description>Vieles, beinahe alles, hängt mit deinem eigenen Entschluss zusammen.&lt;br /&gt;
© Ciwan</description>
    <dc:creator>Ciwan</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ciwan</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-04T18:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ciwan.twoday.net/stories/5200516/">
    <title>Ausdauer</title>
    <link>http://ciwan.twoday.net/stories/5200516/</link>
    <description>Fange an und schreite mit Fleiß und Würde durch die Ziellinie.&lt;br /&gt;
© Ciwan</description>
    <dc:creator>Ciwan</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ciwan</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-23T19:45:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ciwan.twoday.net/stories/5098667/">
    <title>Sinn des Lebens - du gibst oder nimmst ihn</title>
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    <description>Der Sinn des Lebens beginnt mit deinem Bewußtsein über dein Dasein:&lt;br /&gt;
Wieviel Wichtigkeit verleihst du deinen Zielen? Wieviele Wolfstäler und schroffen Erfahrungen willst du dafür durchschreiten? Kalte Tage wirst du an dir auftauchen sehen.&lt;br /&gt;
Zitternde Wogen. Glauben wirst du.&lt;br /&gt;
Frieren. Hungernd an der &lt;br /&gt;
Ferne streiten. &lt;br /&gt;
Wieviele Opfer bist du bereit am Altar deines Schicksals dafür darzureichen, Bruder? Du, du alleine füllst dein Leben mit Sinn. Oder überläßt es Zweitrangigen.&lt;br /&gt;
Aber sag selbst: Würden sie deine Entscheidungen und Eigenheit je zu ehren wissen wie du selbst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© Ciwan</description>
    <dc:creator>Ciwan</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ciwan</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-22T21:05:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ciwan.twoday.net/stories/5392610/">
    <title>Um 16 Uhr 16</title>
    <link>http://ciwan.twoday.net/stories/5392610/</link>
    <description>&quot;Sie ist es wert!&quot;, sagte er sich. &lt;br /&gt;
Er war gerade durch einen Pulk aus Arbeitern, Studenten, Obdachlosen, Bahnarbeitern geeilt, und hielt sich jetzt am Geländer der ersten Abteile fest, nahe der Bahnführerkabine.&lt;br /&gt;
&quot;Ja&quot;, dachte er. &quot;Das müsste ich schaffen! Ja, bestimmt!&quot;&lt;br /&gt;
Der Zug war aus Herrenhausen ausgerollt - unter einem halblauten Schrillen der Bahngleise -, und sollte um 16 Uhr 15 in Bad Oeyhnhausen ankommen.&lt;br /&gt;
&quot;Er wird nicht kommen&quot;, dachte er. &quot;Aber was, wenn er kommt?&quot; und dann entgegnete er gleich: &quot;Aber es ist in Ordnung, sie war es wert, gerade zum Jahresende&quot;, dachte er und sah sich vor dem Spiegel und nickte innerlich diesem Spätwintereinkauf zu.&lt;br /&gt;
&quot;Das ist sie!&quot;, wiederholte er wie zur eigenen Überzeugung. &lt;br /&gt;
Im Abteil fanden sich die verschiedensten Leute ein; es war etwas muffig und roch nach dickem, unabgezogenem Tabakqualm.&lt;br /&gt;
Da hörte er plötzlich eine Stimme und beruhigte sich als er neben sich einen Jugendlichen, der um die 19 war, ausmachte. &quot;Haben sie vielleicht Feuer?&quot;, fragte er und rollte ein Zigarettenpapier im Mund und deutete auf seine Tabakdose.&lt;br /&gt;
&quot;Ja&quot;, sagte er. Er holte das silberne Feuerzeug aus seiner Hemdtasche, zündetet dessen Kippe an. Nichtsdestotrotz blickte er wie ein Gehetzter über die Klapptische und Doppelsitzreihen zur Abteiltür. &quot;Er wird nicht kommen&quot;, redet er sich zu. &quot;Das wird er nicht. Nicht auf dieser Strecke... bis dahin...&quot;&lt;br /&gt;
Nach einer Weile ging er zum Klappfenster, öffnete es und spürte das kalte, matte Metall in seiner Hand.&lt;br /&gt;
Er hörte Schritte, die lauter wurden... aber es war jemand, der wieder verschwand...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange fächerte und strömte die frische, kühle Landluft in das gefüllte Abteil, welches von Stimmengewirr durchdrungen war, langsam löste es sich auch von dem muffigem Tabakqualm, gleichzeitig entfernten sich seine Gedanken von dem Schaffner.&lt;br /&gt;
Dabei wechselte sein Blick wie in einem gezwungenen Rhythmus zwischen Abteilung und seinem Ziffernblatt. Nach einem kurzen Bahnstationaufenthalt in ungeläufigen Dörfern im niedersächsisch - westfälischen Grenzland, sah er endlich die Landschaft, die er seit seiner Kindheit kannte, die Hügel neben der Bahnhofshalle und dem Bahnhofsladen, Schotterwege, die ihn aus dem Nirgendwo entließen, zum Parkplatz und seinem Wagen führten.&lt;br /&gt;
Um 16 Uhr 15 war der Schaffner noch immer nicht zur Fahrscheinkontrolle eingetrudelt. Im Türrahmen sah er nicht seine riesige Gestalt, noch immer nicht. Noch immer nicht! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stellte die Tasche auf seine Kniee.&lt;br /&gt;
In seiner rechten Hand fühlte er die ledrige, straffe Haut, die Rindslederhaut der Pilotenjacke. Neunzehnhundertzweiundvierzig war sie gefertigt worden. Er erinnerte sich an die Worte des Verkäufers und an die Beschreibung, die er gelesen hatte: Sie symbolisiere Freiheit und Unabhängigkeit. Es war eine von nur 300 Produktionen. Und das Ledrige fühlte sich in diesem Moment sehr gut an. Es schien ihn zu bestätigen. Dann musterte er den Kragen, die Naht an den Schultern, die messingfarbenen Knöpfe, flachen Taschen und dachte:&lt;br /&gt;
&quot;Die zehn Euro mehr für die braune Fliegerjacke waren wichtiger... wirklich... das war es wert!&quot;, sagte er schließlich laut, &quot;Jetzt hab ich  endlich die Pilotenjacke.&quot; &lt;br /&gt;
Gewissheit stieg jetzt in ihm auf. Er streifte sie über und vergaß die schweißtreibende Fahrt, seine Sammlung an Lederjacken war nun um eine Pilotenjacke von 1942 reicher.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© Ciwan</description>
    <dc:creator>Ciwan</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ciwan</dc:rights>
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    <title>Leben</title>
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    <description>Oppurtunismus ist die Angst vor der Stetigkeit und ihrer Verbindlichkeit. &lt;br /&gt;
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    <title>Mit dir</title>
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    <description>Mit dir sein&lt;br /&gt;
an der Zeit&lt;br /&gt;
ist Leben und Bleiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herbstes Blätter treiben immermehr in den Straßen&lt;br /&gt;
Die Uhren drängen schwer zu den Schwellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht viel was wir brauchen&lt;br /&gt;
Dir etwas von mir &lt;br /&gt;
Mir etwas von dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Tiefen werden gewisser und weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© Ciwan</description>
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